KÜNSTLICH GEMACHT: Ich hatte gerade eine Top-Operation und meine Narben sind wunderschön

Ich erhole mich gerade von
top OP.
Aber ich habe das Gefühl, dass es keine Top-Operation ist, die ich erhole
von. Es verbringt Jahre – mein ganzes Leben –
in einem Körper, mit dem ich mich nicht verbinde.



Das ist keine Erholung.
Das ist Heilung.

Ein Profilfoto von Chella

Der Schmerz, den ich in diesem Moment fühle, ist nur ein sanfter
Erinnerung an all den Schmerz, den ich je gefühlt habe
dieser Moment.



Es ist fast so, als ob der Schmerz
verabschiedet sich.

Eine Illustration eines Torsos mit mehreren Linientattoos.



Ich bin ein neuer Mensch, befreit.
Meine Narben sind absolut schön,
Ich könnte nicht stolzer sein, sie zu haben.

Nichts hält mich mehr zurück.
Ich werde meinen Körper oder mein Leben niemals für selbstverständlich halten.
Ich werde niemals aufhören.

Chella steht mit nacktem Oberkörper da, ein Handtuch um die Hüfte gewickelt und nach einer Top-Operation in seiner Brust entwässert.

Heute habe ich das Handtuch um meine Taille gewickelt, nicht um meine Brust. Ich schaute in den Spiegel, ohne auf die Abflüsse und den Binder zu achten, und ich sah mich selbst. Zum ersten Mal sah ich mich selbst.

Bild kann Textur und Weiß enthalten



Chella Mann ist ein 19-jähriger, gehörloser, genderqueer, queerer Künstler, der derzeit auf Testosteron umgestellt wird. Er studiert Virtual-Reality-Programmierung an der New School in New York City und schafft nebenbei Kunst. Sein Hauptaugenmerk liegt darauf, andere in einem sicheren Raum über Fragen des Queer- und Behindertenseins aufzuklären.